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Tarifrunde | Sparda-Banken

Erste Verhandlungsrunde Sparda-Banken

24.03.2026

Der Schriftzug Mit Dir wird von einem älteren Mann der in die Kamera guckt begleitet

©© iStock

Früher Start, dann lange Stille?

Am 20. März begannen die aktuellen Entgelt-Tarifverhandlungen mit dem Sparda-Verband in Frankfurt. Die Verhandlungskommission brachte den „Stärketest“ in Form einer Fotoaktion mit und übergab diese symbolisch an die Arbeitgeberseite. Wir haben unsere Forderungen dargelegt und dabei deutlich gemacht, dass diese die Wünsche der Beschäftigten widerspiegeln, die in großer Zahl an unseren Forderungsumfragen teilgenommen haben. Die Gespräche fanden zwar in einer konstruktiven und zugewandten Atmosphäre statt – brachten jedoch kein Ergebnis. Denn ein Angebot blieb leider gänzlich aus.

Der nächste Verhandlungstermin ist außerdem von der Arbeitgeberseite erst auf den am 22. Juni terminiert worden – drei Monate nach dem Auftakt.

Bis dahin tagt eine Arbeitsgruppe, die ein umfassendes Paket an Themen bearbeiten soll: die Modernisierung des Manteltarifvertrags, die Reform der Eingruppierung sowie weitere tarifliche Regelungen zu Langzeitkonten.

Wir haben erneut sehr auskömmliche Erträge, die von den Mitarbeitenden erarbeitet werden. Unsere Forderungen sind berechtigt und angemessen.

Michael Hattemer | Betriebsrat Sparda-Bank-Südwest Mitglied des Verhandlungsteams

Konstruktive Gespräche sind gut – Angebote und Ergebnisse sind besser.  Nun liegt es an uns, sichtbar und öffentlich zu machen, dass wir und unsere Forderungen wichtig sind.

Die Themen der Tarifrunde im Überblick

  • 6% mehr Gehalt bei einer Laufzeit von 12 Monaten, mindestens aber 300 Euro/brutto für Vollzeitkräfte
  • 100 Euro/Monat mehr für die Auszubildenden,
    + vollständige Kostenübernahme D-Ticket
    + Einführung Entgelts vierte Ausbildungsjahr

Zusätzlich möchte die Tarifkommission über nachfolgende Themen mit dem Arbeitgeberverband sprechen und macht sie zu Bedingungen eines Gesamtpakets:

  • Einen zusätzlichen freien Tag für von den Krankenkassen empfohlene Vorsorgeuntersuchungen
  • Absenkung der Wochenarbeitszeit auf 38 Stunden/Woche + Verhandlungsverpflichtung zur weiteren Absenkung mit dem Ziel der 35-Stunden-Woche
  • Die Möglichkeit, statt einer Reduzierung auf 38-Stunden auch fünf zusätzliche Urlaubstage zu wählen
  • Die Einführung bezuschusster Altersteilzeit oder von Vorruhestand
  • tariflich verbindliche Einführung von Entgeltum- wandlung für Urlaubskauf
  • Drei zusätzliche freie Tage für ver.di Mitglieder

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