Die letzte Erhöhungsstufe aus dem Tarifabschluss 2024 tritt in Kraft – gleicht aber vor allem vergangene Kaufverluste aus

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Im Juli wird die letzte Stufe aus dem Tarifabschluss 2024 für die privaten Banken wirksam: +2,0 %. Bereits umgesetzt wurden +5,5 % ab August 2024 und +3,0 % ab August 2025. Für Nachwuchskräfte erhöht sich die Vergütung jetzt im Juli um 50 Euro. Das war nur möglich, weil sich tausende Kolleginnen und Kollegen in der letzten Tarifrunde 2024 für deutliche Tarifsteigerungen engagiert haben.
Klar ist aber auch: Die aktuelle Erhöhung zahlt nicht auf die aktuellen Preissteigerungen ein – sie stellt vor allem einen verspäteten Ausgleich für die hohe Inflation der Jahre 2022 und 2023 dar. Damals reduzierten Preissteigerungen von 6,9 % und 5,9 % die Kaufkraft spürbar. Erst 2024 ging die Jahresinflation auf 2,2 % zurück. Die Juli-Erhöhung bedeutet keinen Einkommenszuwachs. Sie gleicht vor allem einen Teil der Kaufkraftverluste aus den vergangenen Jahren aus – nicht mehr und nicht weniger. Der Trend der letzten Jahre zeigt aber weiterhin einen spürbaren Kaufkraftverlust.

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Wir starten in die nächste Tarifrunde
Genau deshalb bleibt unsere Aufgabe: Reallöhne sichern, Entgelte weiter anheben, Arbeitsbedingungen verbessern. Denn die Belastungen im Bankalltag sind nicht kleiner geworden - und gute Arbeit braucht gute Bezahlung. Der nächste Blick geht nach vorn: Ab 8. Oktober 2026 wird wieder verhandelt. Klar ist: Tarifpolitik lebt von Beteiligung, Klarheit und gemeinsamer Stärke. Wer 2026 mehr erreichen will, muss sich jetzt einmischen, mitreden und organisieren.

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Die Tarifrunde beginnt jetzt – mit dir!
Noch stehen die konkreten Forderungen für die Tarifrunde 2026 nicht fest. Denn in diesem Jahr gehen wir einen neuen Weg: Die Höhe unserer Gehaltsforderung wird sich vor allem daran orientieren, wie groß die Unterstützung durch die Beschäftigten der privaten Banken ist. Warum? Weil gute Tarifabschlüsse nicht erst am Verhandlungstisch entstehen – sondern vorher: durch gemeinsame Aktivitäten in den Instituten vor Ort. Unsere Arbeitgeber bewegen sich nur dann, wenn sie wissen, dass viele Beschäftigte hinter ihren Forderungen stehen und bereit sind, diese gemeinsam durchzusetzen.
Deshalb sind wir ab Mitte Juli bis Ende September bundesweit in den Instituten unterwegs. Unsere Teams suchen das Gespräch mit euch: Wir möchten wissen, was euch wichtig ist, welche Themen euch bewegen und vor allem, ob ihr bereit seid, die Tarifrunde aktiv zu unterstützen.
Unsere Verhandlungstermine für 2026
1. Verhandlungstermin:
Donnerstag, 8. Oktober 2026, Berlin
2. Verhandlungstermin:
Montag, 2. November 2026, Frankfurt / Rhein-Main
3. Verhandlungstermin:
Montag, 23. November 2026, Berlin
Unser Ziel ist klar: Bevor die erste Verhandlung beginnt, wollen wir gemeinsam die größtmögliche Durchsetzungsfähigkeit aufbauen. Denn je mehr Kolleginnen und Kollegen sich beteiligen, desto selbstbewusster können wir in die Verhandlungen gehen – und desto größer sind die Chancen auf ein starkes Ergebnis.
Die Tarifrunde 2026 entscheidet sich nicht erst im Oktober.
Sie entscheidet sich jetzt.
Mit dir.