FAQ Tarifrunde öffentliche Banken
Die Tarifrunde 2026 betrifft rund 65 öffentliche Bankinstitute mit insgesamt rund 68.000 Beschäftigten. Zu diesen Instituten gehören die freien Sparkassen, die Landesbanken, die Förderinstitute der Bundesländer, die KFW, die DEKA, einige Bausparkassen sowie weitere Spezialinstitute. Verhandelt wird u.a. über Gehalt, Arbeitszeiten, Urlaubsregelungen, Homeoffice und mobile Arbeit. Ziel ist es, zukunftsfähige Arbeitsbedingungen und mehr Anerkennung für alle zu schaffen.
Die Bankenbranche befindet sich im starken Wandel. Und das wirkt sich direkt auf den Arbeitsalltag aus: Kostendruck, Digitalisierung, neue Vorschriften, Filialschließungen und Personalabbau führen bei vielen Beschäftigten zu steigender Belastung. Gleichzeitig werden Regelungen zu Homeoffice und mobilem Arbeiten immer weiter eingeschränkt werden.
Mit Dir! Die Ergebnisse der Tarifrunde hängen entscheidend von der Beteiligung der Beschäftigten ab. Als ver.di-Mitglieder können wir sicherstellen, dass unsere Interessen und Bedürfnisse in den Verhandlungen vertreten werden. Dafür erarbeiten wir gemeinsam unsere Forderungen durch Befragungen, veranstalten Kundgebungen und gehen – falls nötig – in den Streik. Dü möchtest ver.di-Mitglied werden? Alle nötigen Infos findest du dazu hier.
Rückblick auf die Tarifrunde 2024
Am 10. Oktober 2024 trafen sich ver.di und die Arbeitgebervertreter zur dritten Verhandlungsrunde für die Beschäftigten der öffentlichen Banken in Mainz. In den Wochen davor hatten sich bundesweit tausende Kolleg*innen an unseren Streiks beteiligt – ihr Einsatz hat maßgeblich dazu beigetragen, dass Bewegung in die Verhandlungen kam und wir schließlich ein Ergebnis erzielen konnten.
Das Tarifergebnis bringt eine Entgelterhöhung von insgesamt 11,5 % (bzw. +350 € für Nachwuchskräfte) bei einer Laufzeit von 32 Monaten – davon fünf Monate ohne Erhöhung. Außerdem konnten wir Verhandlungen zu drei wichtigen Themen auf den Weg bringen: mehr Arbeitszeitsouveränität, eine neue Entgeltstruktur sowie mehr Anerkennung für gewerkschaftliches Engagement in Form von Freistellungsmöglichkeiten. Die Übernahmegarantie für Nachwuchskräfte wurde bis 2027 verlängert.


